Foodfotografie – 1 Jahr Carb Cats

Carb Cats und die Foodfotografie

Nach langer Zeit kommt mal wieder ein Blogeintrag, und das Thema lautet: Foodfotografie.
Seit einem Jahr betreiben meine wundervolle Frau und ich einen kleinen aber feinen Foodblog. Er nennt sich Carb Cats und unsere Rezepte sind tierfrei und lecker, obwohl das für viele sicher ein Widerspruch ist :D.

Da diese Seite aber eine Fotoseite ist, will ich gar nicht groß auf die Philosophie und die Beweggründe unserer veganen Lebensweise eingehen. Nur soviel: wir sind zufrieden und fühlen uns saugut damit.

Nun aber, zurück zum eigentlichen Thema Foodfotografie. Ich bin definitv kein Profi und werde vermutlich nie einer sein. Dennoch will ich Euch ein paar Tipps auf den Weg geben, wie man ein einigermaßen ordentliches Foto produziert.

5 Schritte zum Foto

Schritt 1: auf Seiten wie Pinterest und Co gibt es eine Fülle an tollen Fotos von denen man sich inspierieren lassen kann. Bevor Ihr loslegt, recherchiert in Ruhe und sortiert Eure Gedanken.

Schritt 2: der Stil muss vorher klar sein, eher spartanisch oder doch verspielt. Ich bin Ersteres, da mir ein Händchen für Deko und Gestaltung gänzlich abgeht, konzentriere ich mich auf das Wesentliche. Dennoch sollte das Foto organisch wirken. Schnöde Studioaufnahmen oder freigestellte Hintergründe gehen gar nicht.

Schritt 3: beim Thema Licht heißt es nicht zu kompliziert denken. Ein Raum mit genügend Tageslicht ist oft effiezienter als eine Studiolampe. Am besten funktioniert diffuses Licht, da störende Schatten vermieden werden. Falls Ihr kein Tageslicht zur Verfügung habt, arbeitet mit dem Weißabgleich Eurer Kamera.

Schritt 4: Technik, auch hier wird nicht viel benötigt. Eine gute Kamera samt Stativ reicht, für ein hübsches Foodfoto.
Die Divise lautet abwechlungsreiche Motive und bei der Technik Kontinuität.

Schritt 5:  Zwei Aufnahmewinkel haben sich bewährt, entweder der Klassiker  aus leicht erhöhter Position zum Motiv d.h. 45° oder aber 90° direkt von oben.

Das waren 5 kleine Tipps um ein vorzeigbares Foodfoto zu kreieren. Ansonsten gilt Learning by Doing, ob beim Kochen oder Fotografieren. Gleiches gilt für mich, ich bin noch lange nicht da, wo ich gern sein möchte. Aber ein paar ordentliche Fotos sind dennoch schon dabei. Meine 10 Favoriten sind unten in der Galerie zu sehen.

Falls Ihr ein paar Rezepte als Inspiration braucht, werdet Ihr bei Carb Cats fündig.
http://carbcats.de/

Selfie – Tetralogie

Heute zeige ich Euch meine Selfie – Tetralogie. Eine Tetralogie ist lange nicht so kommerz wie eine Trilogie, außerdem bin ich geraden Zahlen äußert aufgeschlossen und so möchte ich Euch meine 4 liebsten Selbstportraits präsentieren.

Zunächst möchte ich die Frage ‚Warum ist Fotografie meine Passion?‘ in den Raum werfen und sie umgehend beantworten. Eigentlich ganz einfach, ich fühlte mich schon immer hinter der Kamera wohler als davor. Zum einen finde ich die Geschichte anderer Menschen interessanter als die Meine. Mit den Gesichtern verhält es sich ähnlich, zwangsweise sehe ich mein ‚Antlitz‘ jeden morgen im Spiegel, mehr muss auch nicht sein. Nichtsdestotrotz habe ich mein Wohlgefallen an Selfies gefunden. Ich setze sie meist ironisch um, denn nichts ist schlimmer, als ein Mensch der sich selbst zu ernst nimmt. Auch ist es der ideale Zeitvertreib, wenn man gerade kein Model zur Verfügung hat. Das Beste an der Sache ist, ich schaue mir sie sehr gern an, obwohl ich der unfotogenste Mensch aller Zeiten bin. Von daher kann ich Euch nur empfehlen, experimentiert und setzt eure Ideen um, macht aus gelegentlichen Modelflauten eine Tugend und lass Eure Selbstportraits auf die Welt los.

Nun aber noch ein paar Infos über das wie und warum.
Selfie No.1
zeigt im Grunde genommen wie herkömmliche Selfies entstehen, anstatt Smartphone wird eine Spiegelreflex mit fettem Tele benutzt, damit jeder sieht das hier nen ‚Profi‘ am Werk ist.
Selfie No.2 steht im Zeichen des ‚professionellen‘ Posings, mit der richtigen Körpersprache können kleine logistische Fehler problemos ausgebügelt werden und so ist ein Suizid durch eine Banane im Bereich des Möglichen.
Selfie No.3 läuft unter dem Motto ‚Technik die begeistert‘ 2 Kameras, mindestens eine davon mit Live-View, 2 Stative, Selbstauslöser und schon haben wir das etwas andere Selbstportät.
Selfie No.4 ist mein persönliches Highlight, monotoner Gesichtsausdruck, tolle Graffitikunst und manchmal ist es einfach besser nur die Hälfte von sich preiszugeben.

Portraitshooting -Trixie the Poodle

Mein erster Blogbeitrag ist eine doppelte Premiere. Denn es ist eben nicht nur der erste Blogeintrag sondern auch  mein erstes vierbeiniges Portraitshooting.

Das Model ist das jüngste Mitglied unserer Familie und hört auf den eingängigen Namen Trixie. Es ist der Hund meiner Eltern und manchmal muss ich zugeben, ich bin ein klein wenig eifersüchtig auf das süße Fellknäuel – denn Trixie hat ein Hundeleben wie Gott in Frankreich. Es war die beste Entscheidung meiner Eltern sich einen Hund anzuschaffen. Der hält sie auf Trapp und sie haben genug Auslauf. Während der Fotosession hat sie mich auch auf Trapp gehalten. Tiere haben bekanntlich ihren eigenen Kopf und Befehle von dem Typ mit der Kamera werden schon mal ignoriert. Das ist auch gut so, denn man wächst an seinen Aufgaben und ein gewisses Feeling für das Model kommt mit der Zeit ganz von allein.

Mit dem Ergebnis bin ich übrigens ganz zufrieden und  ich denke das nächste Fotoprojekt mit Trixie steht bald vor der Tür. Vermutlich ein Shooting mit mehr Action.Auf alle Fälle hat mich das Shooting mit Trixie inspiriert ein Portraitpaket anzubieten. Speziell für unsere geliebten Haustiere, ob nun treuer Hund oder egozentrische Katze, wir werden sie gekonnt in Szene setzen. Einen Namen habe ich auch schon, das Kind wird auf den Namen ‚Banana & Friends‘ getauft.

Denn im Allgemeinen würde ich mich schon als Tierfreund bezeichnen. Neid, Missgunst usw. sind menschliche Züge mit denen ich nicht viel anfangen kann. In der Tierwelt kommt sowas eher selten vor, und eben darum passt ‚Banana & Friends‘ wie die Faust aufs Auge.