Selfie – Tetralogie

Heute zeige ich Euch meine Selfie – Tetralogie. Eine Tetralogie ist lange nicht so kommerz wie eine Trilogie, außerdem bin ich geraden Zahlen äußert aufgeschlossen und so möchte ich Euch meine 4 liebsten Selbstportraits präsentieren.

Zunächst möchte ich die Frage ‚Warum ist Fotografie meine Passion?‘ in den Raum werfen und sie umgehend beantworten. Eigentlich ganz einfach, ich fühlte mich schon immer hinter der Kamera wohler als davor. Zum einen finde ich die Geschichte anderer Menschen interessanter als die Meine. Mit den Gesichtern verhält es sich ähnlich, zwangsweise sehe ich mein ‚Antlitz‘ jeden morgen im Spiegel, mehr muss auch nicht sein. Nichtsdestotrotz habe ich mein Wohlgefallen an Selfies gefunden. Ich setze sie meist ironisch um, denn nichts ist schlimmer, als ein Mensch der sich selbst zu ernst nimmt. Auch ist es der ideale Zeitvertreib, wenn man gerade kein Model zur Verfügung hat. Das Beste an der Sache ist, ich schaue mir sie sehr gern an, obwohl ich der unfotogenste Mensch aller Zeiten bin. Von daher kann ich Euch nur empfehlen, experimentiert und setzt eure Ideen um, macht aus gelegentlichen Modelflauten eine Tugend und lass Eure Selbstportraits auf die Welt los.

Nun aber noch ein paar Infos über das wie und warum.
Selfie No.1
zeigt im Grunde genommen wie herkömmliche Selfies entstehen, anstatt Smartphone wird eine Spiegelreflex mit fettem Tele benutzt, damit jeder sieht das hier nen ‚Profi‘ am Werk ist.
Selfie No.2 steht im Zeichen des ‚professionellen‘ Posings, mit der richtigen Körpersprache können kleine logistische Fehler problemos ausgebügelt werden und so ist ein Suizid durch eine Banane im Bereich des Möglichen.
Selfie No.3 läuft unter dem Motto ‚Technik die begeistert‘ 2 Kameras, mindestens eine davon mit Live-View, 2 Stative, Selbstauslöser und schon haben wir das etwas andere Selbstportät.
Selfie No.4 ist mein persönliches Highlight, monotoner Gesichtsausdruck, tolle Graffitikunst und manchmal ist es einfach besser nur die Hälfte von sich preiszugeben.